Kannst du 20 Sekunden mutig sein?

Freitags ist “Pizza-Kino-Abend”!

Ein Ritual, das meinen Kindern, meinem Mann und mir so heilig ist, dass es niemand von uns missen will. Nur in ganz besonderen Ausnahmefällen wird es mal verschoben.

Es gibt selbst gemachte Pizza mit den jeweiligen Lieblingsbelägen sowie einen Film, der allen (oder zumindest der eindeutigen Mehrheit ;) ) gefällt. Dann kuscheln wir uns zu viert* auf der Couch ein und futtern beim gemeinsamen Schauen. Seit vielen Jahren ein Glücks- und Entspannungsmoment für uns alle und seit gut zwei Jahren wichtiger denn je.

(*Manchmal kann es sein, dass dies nicht funktioniert, weil eine*r von uns keine Reize mehr aufnehmen kann. Dann essen wir soweit das geht zumindest zusammen auf der Couch und finden eine individuelle Lösung was den Film betrifft, die besser zur gesundheitlichen Situation und zum Pacing passt.)

Warum ich dir das jetzt schreibe?

Weil wir vor einiger Zeit den Film „Wir kaufen einen Zoo“ zusammen geschaut haben und dabei habe ich etwas ganz tolles entdeckt:

20 Sekunden lang mutig sein!

Benjamin Mee (Alias Matt Damon) sagt im Film zu seinem “Sohn”:

"Weißt Du, manchmal muss man nur 20 Sekunden lang unglaublich mutig sein.
Wenn Du nur 20 Sekunden lang den Mut hast, Dich zum Affen zu machen, dann verspreche ich Dir, kommt etwas Großartiges dabei heraus."

Tja, und wenn mir so etwas zufällig begegnet, dann springt sofort und zuverlässig ein Stimmchen in meinem Kopf an. Vielleicht lässt sich das am besten als mein „Persönlichkeitsentwicklungs-Radar“ beschreiben. :)

Dann denke ich: „Ach wie schön! Wie spannend! Ob das wohl wirklich funktioniert?“
Ich merke mir das, lasse es sacken und dann beginnt meistens ein kleines Eigenexperiment. :)

Tja, und was soll ich sagen. Dieser Gedanke hat mich seit dem super gut dabei unterstützt, mit viel mehr Leichtigkeit und weniger Anschubkraft Dinge zu tun, bei denen ich diesen Mut brauchte. Denn in den letzten Wochen habe ich viele Dinge getan, die ich ohne mutig zu sein nicht hätte tun können, weil sie mich weit über meine bisherige Komfortzone gebracht haben.

Und weißt du was: Bisher ist tatsächlich schon viel Großartiges dabei entstanden!

Ich hab dir mal ein paar Beispiele aufgeschrieben:

1) Ich habe mich entschlossen, innerhalb weniger Wochen einen Podcast zu starten, ohne in dem Moment zu wissen, wie das geht. Weil über das zu sprechen, was mich umtreibt, das ist, was mir total liegt und entspricht.

2) Ich habe das Logo für den Podcast in 30 Minuten selbst erstellt und fertig. Keine Zweifel, nur die Richtschnur, ob alles Wichtige drin und verständlich ist und es mir(!) entspricht und gefällt.

3) Ich habe mich auf der Plattform „Bluesky“, anstatt mit einem Alias mit meinem Klarnamen sichtbar gemacht und unsere „Geschichte“ und meinen dazugehörigen Blogartikel dort verlinkt. Den Blogartikel hab ich an einem Stück runter geschrieben ohne mich darum zu kümmern, wie jemand ihn „finden“ könnte. Weil ich mir selbst immer wieder das Geschenk machen will, mir selbst zu vertrauen. In mich zu vertrauen. Zu 100%.

4) Ich habe im privaten Umfeld aktiv um Hilfe und Unterstützung gebeten, ohne dass mir genau diese vorher explizit angeboten wurde.

Und vieles mehr.

Und was ist passiert?

Zu 100% Gutes und Großartiges! ;)

  • Ich habe auf die ersten positiven Reaktionen hin den Blogartikel als Audio eingesprochen, hoch geladen und daraufhin weitere positive Rückmeldungen bekommen, die mich zusätzlich bestärken.

  • Ich habe gelernt, dass ich mich damit gut fühle, ja sogar besonders gut, wenn ich mir erlaube, die Dinge zu machen, so wie sie mir entsprechen.

  • Ich hatte bis dahin noch nie so viele „Likes“ und „Retweets“ wie auf diesen Post und innerhalb von einem Tag mehr als 180 neue „Follower“ auf Bluesky. 
Für mich eine riesige Anzahl an Menschen. Wow! Ganz besonders schön waren die vielen positiven und unglaublich ermutigenden Reaktionen. Und das von mir bis dahin vollkommen unbekannten Menschen.

  • Es fühlt sich unfassbar gut an, sich zu erlauben, sich helfen zu lassen.

Also. Dir ist sicherlich schon klar, worauf das alles hinauslaufen wird: Jetzt bist du dran:

Worin wirst Du als nächstes 20 Minuten lang mutig sein?

Bei der Verhandlung um mehr Gehalt?

Beim Formulieren deiner Wünsche und Bedürfnisse anderen gegenüber?

Beim auf deine innere Stimme und dich selbst hören?

Bei der Verteidigung deiner Werte?

Bei der Erledigung einer Aufgabe, von der du vorher nicht weißt, wie es werden wird?

Ich würde mich soo sehr freuen, wenn du es mich wissen lässt!

Nutze eine Info an mich auch total gerne dazu, dich selbst mehr in die Pflicht zu nehmen, es auch wirklich umzusetzen.

Schick mir z.B. eine Mail mit dem Betreff: „20 Sekunden“ oder poste auf Bluesky #20SekundenMutigSein

Inhalt:

„Dein Vorhaben“

„Dein Zeitrahmen“

„Ich möchte eine/keine Mail von dir, wenn die Zeit verstrichen ist.“

Und ich schicke dir dann nach Ablauf deines Zeitrahmens eine Rückfrage, wie es um dein Ziel steht. Nicht mehr und nicht weniger.

Für noch mehr mutige Aktionen und das mit einem ganz klaren und guten Gefühl, hol dir super gerne meine direkte Unterstützung als deine Cachin.

Und jetzt: Auf dich und deine großen Ziele!

Alles Liebe,

Daniela

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Foto Alternativtext: Beine und Füße meines Mannes stehen auf einem Holzrahmen, daneben beginnend ein Gitternetz aus stabilem Draht, viele zig Meter über der Erde. Er wird gleich über dieses Drahtgeflecht hoch oben in der Luft laufen. Ort: Baumwipfelpfad Usedom, 2023, Foto: K Dirlenbach

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